Workshops

Gemeinsam wollen wir uns Fragen stellen und Antworten finden

Als weiterer Baustein werden Workshops entwickelt, mit deren Hilfe einfach umsetzbare und verständliche Verhaltensänderungen zu einer Reduktion der eigenen CO2-Emissionen erzielt werden können. Hierzu wird ein Einstiegsmodul erarbeitet, in dem der eigene CO2-Fußabdruck erstellt wird und altersgerecht und mit verschiedenen Mitmachaktionen erläutert wird, was unsere Nahrung mit dem Klima zu tun hat. Im Fokus stehen vor allem das Verständnis, wieso es so wichtig ist, darauf zu achten, woher unser Essen kommt und wie lange die Reise oder Lagerung der einzelnen Produkte war. Dieses Modul wird für unterschiedliche Altersstufen angeboten und soll einen Einstieg in das Thema gewährleisten. Es kann im Rahmen der Ausstellung, der Kochevents oder auch separat durchgeführt werden. Der Jugendclub, mit dem über die Streetworkarbeit ein enger Kontakt besteht, hat bereits großes Interesse an diesem Workshop geäußert. Weitere Interessenten sind die Mitarbeiter der Stadtwerke, Angestellte der Stadt sowie die Einrichtungen, die ein Hochbeet ausleihen. Das Einstiegsmodul kann hier als Zusatzangebot für die Eltern eingesetzt werden, um auch sie in das Projekt einzubeziehen, sowie für das Personal, um ihm Hintergrundinformationen für das Hochbeetprojekt zu liefern.

Sowohl dieser Workshop als auch die Module rund um die Hochbeete in Schulen und Kindergärten sollen dazu führen, dass die Kinder und Jugendlichen die Erkenntnisse und das laufende Projekt in die Familien und zu Freunden tragen. Es wird somit für alle Altersgruppen Angebote geben, die kostenfrei und ohne Vorkenntnisse durchgeführt werden können, die aber Handlungsoptionen eröffnen, um selbst CO2 einzusparen.

Die Akteure und Teilnehmer an den jeweiligen Workshops und den Projekten

•           lernen etwas über Ursache und Wirkung von CO2

•          lernen was der CO2 Fußabdruck aussagt.

•          lernen den Unterschied zwischen lokal und regional kennen

•          üben Methoden zur Ermittlung des CO2 Ausstoßes

•          sammeln Informationen zur Fleischerzeugung, Pflanzenproduktion und den dabei entstehenden CO2

•          erfahren über den Sinn und Unsinn von importierten Superfood   

•          lernen Strategien zur Müllvermeidung kennen präsentieren diese   

•          entwickeln Handlungsalternativen

•          erfahren, dass sich Lebewesen an ihren Lebensraum anpassen

•          erkennen den Unterschied zwischen natürlichem und menschlich verursachtem Treibhauseffekt

•          verstehen den Zusammenhang zwischen der Nutzung fossiler Energieträger und dem globalen Klimawandel

•           erarbeiten individuelle Handlungsoptionen zum Klimaschutz

Ziel ist es, zu zeigen, dass wir für unseren täglichen Konsum hier oder auf anderen Erdteilen Fläche benötigen, um die jeweiligen Produkte anzubauen, und dass unsere Kaufentscheidungen den globalen Ackerbau und das Klima beeinflussen. Die Teilnehmer/innen sollen neugierig darauf gemacht werden, sich näher mit den Produkten zu beschäftigen, und motiviert werden, ihr Konsumverhalten infrage zu stellen und es möglichst klimafreundlich zu gestalten. Zentraler Aspekt ist somit, die Verknüpfungen zwischen unserem Konsumverhalten und dem Klimawandel aufzuzeigen sowie Handlungsoptionen anzubieten, durch die das eigene Konsumverhalten langfristig umwelt- und klimaverträglicher gestaltet werden kann.

PTJ
BMU

 

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Stand: 23.11.2019:02.42.04
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