Produktionsschule Forst - Maßnahme nach §16 f SGB II -

Produktionsschule Forst

Der Verein Zugpferd e. V. ist ein Bildungsträger, der sich u. a. mit der beruflichen Orientierung von jugendlichen Menschen in schwierigen Lebenslagen und mit multiplen Problemen beschäftigt. Wir sind Mitglied der „Weiterbildung in Hessen e. V.“ und sind als Träger zertifiziert und zugelassen gemäß AZAV.

Grundgedanke und erklärtes Ziel der Produktionsschule Forst ist die individuelle berufliche und soziale Förderung von Jugendlichen im Alter von 15-18 Jahren im ALG II-Bezug in der Stadt Offenbach. Die jahrelange kommunale Netzwerkarbeit des Zugpferds mit Institutionen in Stadt und dem Kreis Offenbach und die dabei gesammelten Erfahrungen dienen als Basis für das Konzept einer Produktionsschule beim Verein Zugpferd e.V., mit einer Anzahl von unterschiedlichen und prozessorientierten Angeboten.

Bei der Zielgruppe handelt es sich um eine heterogene Gruppe hinsichtlich ihres Alters, Geschlechts, mit und ohne Schulabschluss und der jeweiligen Bildungs- oder Schulerfahrung. Die unterschiedlichen Bedürfnisse der Teilnehmer zeigen sich besonders im aktuellen Orientierungsbedarf, der sich aus der individuellen Ausgangslange und der persönlichen Leistungsfähigkeit ergibt. Die Heterogenität der Zielgruppe verlangt deshalb unbedingt eine Individualisierung der Orientierung nach Methodik und Inhalt für den einzelnen Teilnehmer.

Die Jugendlichen bedürfen einer individuellen Begleitung bei der beruflichen Qualifikation und Orientierung, die sie verlässlich berät, ihnen Halt gibt und sie in das immer dynamischer werdende Bildungs- und Beschäftigungssystem einführt.

Nur so werden sie zu einer für sie befriedigenden Berufswahl kommen. Dazu müssen sie verschiedene Voraussetzungen erbringen, die sie gezielt erlernen und erlangen sollen:

-              Sie müssen einen Schulabschluss besitzen.

-              Sie müssen ihre Kompetenzen einschätzen, aber auch verkaufen können.

-              Sie müssen sich informieren und abwegen können.

-              Sie müssen sich entscheiden, eine Wahl treffen können.

-              Sie müssen realitätsnah bleiben.

-              Sie müssen motiviert ihr berufliches Ziel angehen können.

Es muss gemeinsam mit ihnen eine Berufswahlkompetenz entwickelt werden. Hierzu gehört auch der nötige Schulabschluss.

Die Produktionsschule bietet den Jugendlichen die Möglichkeit, die Grundlagen für einen erfolgreichen und nachhaltigen Einstieg in das Berufsleben zu finden. Zeigt sich dieser Einstieg als tragfähig, können so die Chancen auf einen „passenden“ Beruf zu erhöht, Abbrüche und ein damit einhergehendes Scheitern schon am Beginn des Arbeitslebens zu vermieden werden. bildungsferne und schulmüde Jugendlichen wird die Möglichkeit geboten einen (Wieder)einstieg ins System Schule zu finden. Zunächst können die Jugendlichen über Arbeit, ein für sie oft reizvollerer Weg, zurück zu einer Tagesstruktur und Zuverlässigkeit zu finden. Dann können gemeinsam mit dem Soz.Päd und den Werkstattpädagogen pädagogische Settings mit zugeschnittenen Unterstützungsangeboten angewandt werden, die zu einer verlässlicheren, stabilen Lebensführung bei einer sich entwickelnden Fähigkeit der Teilnahme am Arbeits- und Ausbildungsmarkt führen.

Flyer:


 

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URL: http://zugpferd-ev.de/massnahmen/ps-forst/produktionsschule-forst---massnahme-nach-16-f-sgb-ii-.html
Stand: 06.07.2016:07.06.32
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